
Der deutsche Staatsbürger Mehmet
Desde war mehr als 6 Jahre lang in der Türkei
unter dem Vorwurf Mitglied einer illegalen Organisation zu sein
inhaftiert. Er wurde tagelang gefoltert, mit absurden Polizeivorwürfen
konfrontiert und Opfer einer unfairen Gerichtsverhandlung. Amnesty
International erkannte ihn als gewaltlosen politischen Gefangenen
an und setzte sich für ihn ein. Mehmet Desde berichtet
davon wie es zu seiner Verhaftung kam, was er während der
Haftzeit erlitt und er letztlich freikam.
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Die Verfolgung Andersdenkender aus ideologischen Gründen,
Nationalismus, Angst, usw. ist weltweit verbreitet. Die Mittel
der Verfolgung sind vielfältig und doch oft ähnlich.
Sie reichen von Gesetzen, die direkt Meinungsäußerungen
unter Strafe stellen, über unfaire Prozesse bis hin zum
''Verschwindenlassen'' von Menschen.
Die Verhaftung zweier Studenten in Portugal, die 1961 in einem
Lokal auf die Freiheit angestoßen hatten, ist eben solch
ein Beispiel für politische Gefangene. Dies führte
zur Gründung von Amnesty International. |